Struktur

Key Areas und Supporting Areas

Die Arbeit bei ELSA teilt sich in verschiedene Zuständigkeiten (Areas) auf. Hierbei gibt es zum einen die Key Areas und Supporting Areas. Die Key Areas machen die Hauptarbeit des Vereins aus und stellen die inhaltliche Arbeit von ELSA dar. So werden hier z.B. ein Großteil aller ELSA-Events organisiert. Zu den Key Areas gehören: Akademische Aktivitäten (AA), Seminare & Konferenzen (S&C) sowie unser internationales Praktikantenaustauschprogramm (Student Trainee Exchange Program – STEP). Hierin befindet sich der „Kern“ von ELSA.

Da aber auch um die inhaltliche Arbeit herum viele Aufagben anfallen (z.B. Mitgliederverwaltung, Finanzen, Repräsentation des Vereins u.v.m.), unterstützen die sog. Supporting Areas den Verein, indem sie diese Aufgaben übernehmen. Zu den Supporting Areas gehört stets der/die PräsidentIn (Board Management, External Relations and Expansion – BEE), der/die VizepräsidentIn (Internal Management – IM) sowie der Vorstand für Finanzen (Financial Management – FM). In Hamburg gehört zu den Supporting Areas im Vorstand außerdem noch der Vorstand für Marketing (MKT).

Geschichte

ELSA wurde am 4. Mai 1981 in Wien von Jurastudenten aus Österreich, Polen, Ungarn und der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Von da an entwickelten sich die unterschiedlichen nationalen Gruppen.

Schon zuvor, am 18. Januar 1981, gründete sich in Bayreuth ELSA Deutschland mit 17 Mitgliedern. Dieser Verein wurde in Berlin eingetragen und existiert formal auch heute noch, wobei seit 1983 keine Treffen o.ä. stattgefunden haben und auch von dem zuletzt eingetragenen Vorstand nur noch eine Person ausfindig zu machen war. Nach dessen Äußerungen hatte der Verein damals einen sehr familiären Charakter. Eine Gruppe von ca. 20 Studenten interessierte sich für die „Internationalität“ im Jurastudium und man organisierte ab und an Vorträge oder auch mal ein Seminar, was dann deutschlandweit ausgeschrieben wurde, aber nicht auf besonderes Interesse stieß. Ob sich in Deutschland zu dem Zeitpunkt schon Fakultätsgruppen entwickelt haben, lässt sich leider nicht mehr rekonstruieren.

Am 9. Juli 1984 schreibt der damals neugewählte Vorsitzende an das Vereinsgericht, dass die Wahlen im Juli 1983 nicht satzungsgemäß verliefen, und er die Meldung des neuen Vorstandes zurücknimmt. Somit wurde kein neuer Vorstand eingetragen, eine neue Wahl fand wohl niemals statt, der alte Vorstand fühlte sich nicht mehr zuständig oder war gar nicht mehr in Berlin, ELSA schlief ein.

Auf internationaler Ebene entwickelte sich ELSA aber kontinuierlich. Es gab zunächst zwar wohl meist nur eine Gruppe pro Land, aber dennoch verschiedene nationale Gruppen. Im März 1988 existierten bereits 15 nationale Vertretungen: Österreich, Polen, Ungarn, also die drei Mitgründerländer, dann alle vier skandinavischen Länder, Island, England, die Niederlande, Belgien, sowie Italien, Portugal, Malta und Jugoslawien.

Nachdem sich ab 1986 in verschiedenen Städten Deutschlands unabhängig voneinander ELSA Gruppen bildeten, wurde im Januar 1989 ein Artikel in einer großen juristischen Zeitung veröffentlicht, in dem die Heidelberger eine kostenlose Informationsveranstaltung über ELSA ankündigten. Diese Veranstaltung stieß auf großes Interesse, weshalb schnell eine erneute Gründung von ELSA Deutschland im Raum stand. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Satzungsfindung wurde schließlich auf der Generalversammlung im Juli 1989 die Satzung verabschiedet und ELSA Deutschland neu gegründet.

Am 7. März 1990 wurde dann ELSA Hamburg gegründet.

Mittlerweile gibt es 44 Lokalgruppen in Deutschland mit insgesamt über 12.000 Mitgliedern. Europaweit hat ELSA 44 Nationalgruppen und über 70.000 Mitglieder. Damit ist ELSA heute die weltweit größte Jurastudentenvereinigung mit dem Ziel von kulturellem, akademischem und internationalem Austausch sowie Völkerverständigung und Berufsvorbereitung.

Vision von ELSA

A just world in which there is respect for human dignity and cultural diversity.